Manie

 

Die manisch-depressive Erkrankung wird auch als bipolare (affektive) Störung bezeichnet. Sie ist gekennzeichnet von starken Stimmungswechseln zwischen sehr gedrückter (depressiver) Stimmung und euphorischer (manischer) Stimmung. Die Erkrankung unterscheidet sich von der monopolaren Depression, bei der die manischen Phasen gänzlich fehlen.

 

Ähnlich wie bei der Depression handelt es sich bei der Veränderung der Stimmungslage in der Manie nicht um eine bloße Veränderung der Grundstimmung. Diese ist vielmehr von einer Veränderung des Verhaltens sowie der kognitiven Funktionen begleitet und betrifft auch Vitalfunktionen (etwa das Schlafbedürfnis). Im kognitiven Bereich steht bei der Manie die überhöhte Selbsteinschätzung im Vordergrund, die in leichteren Fällen noch einer Kritik zugänglich sein kann.

Neben einer Beschleunigung der Gedankengänge, die sich subjektiv in Gedankenjagen äußert und von außen in einem beschleunigten Sprechen beobachtbar wird, kann es zu einer Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit und zu Schwierigkeiten, sich in der Umgebung zurechtzufinden, kommen.

 

Wenn die Veränderung des Antriebs und der Stimmungslage so ausgeprägt ist, daß daraus eine deutliche Einschränkung dr beruflichen Leistungsfähigkeit, sozialer Aktivitäten oder der Beziehungen zu anderen erwächst, wird von einem manischen Syndrom gesprochen.

 

Ich unterstütze Menschen mit bipolaren Störungen, um die Häufigkeit und Intensität der Krankheitsphasen zu reduzieren. Sehr oft ist eine Kombination aus Medikamenten und psychologischer Behandlung notwendig und sinnvoll.

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© 2017 Mag. Caroline Makovec · Klinische- und Gesundheitspsychologin · Psychologische Praxis in 1060 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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