Meine eigene Geschichte zum Thema Hochsensibilität:

 

Ich habe als Klinische Psychologin vor einiger Zeit beschlossen, mich auch beruflich meinem Herzensthema zu widmen und Menschen zu helfen, die durch ihre Hochsensibilität oftmals mit besonderen Herausforderungen im Privat- wie auch im Berufsleben konfrontiert sind.

 

Seit meiner Kindheit ist mir bewusst, dass ich selbst auch zu den hochsensiblen Personen (HSP) gehöre. 

Hochsensibilität bedeutet für mich sehr feine Filter zu haben, wenn es um das Wahrnehmen von Emotionen, Befindlichkeiten, Wünschen anderer Menschen geht. Oftmals sogar bevor es diese Menschen selbst bemerken. Dieses Einfühlungsvermögen in andere Menschen hat die Schattenseite, dass HSP oft stark im Außen orientiert sind und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückstellen, um Anderen zu entsprechen. Aus diesem Grund lassen HSP auch oft zu, dass ihre Grenzen überschritten werden und sie sich zu wenig schützen.

 

Durch diese feinen Filter und mein Einfühlungsvermögen habe auch ich bereits als Kind spüren können, was meine Eltern, Freunde und andere Menschen gefühlt und von mir erwartet haben. Darauf angesprochen waren die Reaktionen der anderen aber oft irritierend oder sogar verletzend. Sätze wie "Das bildest du dir doch nur ein.", "Sei nicht so eine Mimose" gehörten oft zum Alltag. Erfahrungen emotionalen Missbrauchs und der Glaube, nicht gut genug zu sein haben schliesslich dazu geführt, dass ich oft das Bedürfnis hatte, mich von der Außenwelt zurückzuziehen und ich Angst davor entwickelt habe, mich zu zeigen, so wie ich bin.

 

Aus Angst, die Liebe meiner Eltern, Freunde,... zu verlieren habe ich begonnen meine Gabe abzulehnen, sie als Schwäche zu betrachten und versucht mir einen Panzer anzulegen, um mich zu schützen und meine Sensibilität zu verstecken.

 

Dieses Ablehnen und Leugnen eines ganz wesentlichen Teils meiner Selbst hat sich auf meinen Selbstwert und meine Identität ausgewirkt. Ich wusste lange nicht mehr, wer ich eigentlich bin und so habe ich mir eine Maske zugelegt, um mich anzupassen. Eine gewisse innere Leere und fehlende Authentizität waren der Preis.

 

Erst als ich erkannt habe, welche Stärke in meiner Hochsensibilität und meinem Einfühlungsvermögen liegt und welchen Wert ich dadurch in meinem Leben wie auch im Leben meiner Klienten stiften kann, konnte ich sie wieder als wichtigen Teil meiner Selbst zulassen und integrieren. Dieses Zulassen war enorm heilsam für mich und hat es mir ermöglicht auch die Schmerzen der Vergangenheit mehr und mehr hinter mir zu lassen.

 

Diese unbezahlbare Gabe hat letztlich auch zu meiner Berufswahl beigetragen.

Ich liebe es, meine Klienten dabei zu begleiten, ihren wahren Wert zu erkennen und zu lernen, sich wieder anzunehmen genau so, wie sie sind.

Besonderes Augenmerk richte ich in meiner Behandlung auf Menschen mit Missbrauchserfahrungen, Angstzuständen und Traumata, weil gerade diese Erfahrungen (u.a.) oftmals HSP widerfahren und mit einem stark reduzierten Selbstwert und mangelnder Selbstliebe verbunden sind.

 

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und Ihren Wert erkennen möchten, um wieder Liebe in Ihr Leben zu lassen statt sich weiterhin durch Missbrauchserfahrungen aus der Vergangenheit, Angst oder Traumata einschränken zu lassen, würde ich mich sehr freuen, Sie persönlich in meiner Praxis zu begrüssen.

Ausbildungsweg:

 

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft, zu leben."

(Hermann Hesse)

 

       Ausbildung

  • Studium der Psychologie an der Universität Wien
  • Absolvierung des Psychotherapeutischen Propädeutikums beim Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik
  • Postgraduelle Ausbildung zur Klinischen Psychologin und Gesundheitspsychologin
  • Laufende Fort- und Weiterbildungen momentan v.a. zum Thema:​
  • Psychotraumatologie
  • Existenzanalyse und Logotherapie

 

       Berufliche Tätigkeiten

  • Geriatriezentrum am Wienerwald (Abteilung für Geriatrie, Abteilung für Psychosoziale Rehabilitation, Abteilung für Pulmologie)
  • Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital und Pflegezentrum, 4. Psychiatrische Abteilung
  • Sanatorium Maimonides Zentrum
  • Evangelische klinische Seelsorge, AKH Wien

 

       Mitgliedschaften

  • Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)
  • Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse
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© 2019 Mag. Caroline Makovec · Klinische- und Gesundheitspsychologin · Psychologische Praxis in 1060 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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