Ausbildungen

 

Studium der Psychologie / Universität Wien

 

Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie / Österreichische Akademie für Psychologie (ÖAP)

 

Psychotherapeutisches Propädeutikum / Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG)

 

Brainspotting / Ausbildung zur Brainspotting-Behandlerin, Brainspotting Austria

 

 

Fortbildungen

 

Logotherapie und Existenzanalyse / Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Wien (GLE)

 

Psychotraumatologie und Traumatherapie / ZAP Wien

 

Psychologische Sexualtherapie / Österreichische Akademie für Psychologie (ÖAP)

 

Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) / Basistraining, EFT Deutschland, Matthias Angelstorf

 

 

Berufliche Erfahrung

 

Geriatriezentrum am Wienerwald / Geriatrie・Psychosoziale Rehabilitation・Pulmologie

 

Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital und Pflegezentrum / 4. Psychiatrische Abteilung

 

Sanatorium Maimonides Zentrum

 

Evangelische Klinische Seelsorge / AKH Wien

 

pro mente Wien

 

Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin in freier Praxis seit 2016・Schwerpunkt Hochsensibilität ・Klinisch-psychologische Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen・Paartherapie

 

Lehrgangsleitung / Fachmodul Hochsensibilität, Schlossberginstitut

 

Vortrags- und Beratungstätigkeit / u.a. SAG7, Verein Lichtermeer

 

Fachbeiratsmitglied / Verein Lichtermeer

 

 

Mitgliedschaften

 

Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)

 

EFT Community Deutschland e.V.

 

Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse

Meine eigene Geschichte mit der Hochsensibilität

 

Hochsensibilität begleitet mich nicht nur in meiner beruflichen Tätigkeit als Klinische Psychologin. Sie ist auch Teil meiner eigenen Geschichte. Schon als Kind habe ich meine Umgebung sehr intensiv wahrgenommen. Stimmungen, zwischenmenschliche Spannungen und die Befindlichkeiten anderer Menschen beschäftigten mich oft lange. Gleichzeitig hatte ich früh ein feines Gespür dafür, was andere von mir erwarteten und wie es ihnen ging.

 

Was ich damals noch nicht einordnen konnte, erlebte ich nicht immer als Stärke. Sätze wie „Das bildest du dir doch nur ein“ oder „Sei nicht so empfindlich“ vermittelten mir immer wieder das Gefühl, dass mit meiner Art wahrzunehmen und zu empfinden etwas nicht richtig sei.

Mit der Zeit begann ich deshalb, einen Teil meiner Sensibilität eher abzulehnen als ihm zu vertrauen. Ich orientierte mich stark an meinem Umfeld, passte mich an und stellte eigene Bedürfnisse mitunter zurück. Gleichzeitig entwickelte ich Strategien, um mich vor Überforderung und Verletzlichkeit zu schützen.

 

Erst später begann ich zu verstehen, dass es nicht darum geht, weniger empfindsam zu werden. Viel wichtiger war für mich, meine eigene Art der Wahrnehmung besser kennenzulernen und einen guten Umgang damit zu entwickeln. Dazu gehörte auch, meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen bewusster wahrzunehmen, mich weniger über die Erwartungen anderer zu definieren und meiner eigenen Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen.

 

Diese Entwicklung hat meinen Blick auf Hochsensibilität nachhaltig verändert. Ich sehe sie heute weder als besondere Gabe noch als Schwäche. Sie beschreibt für mich eine Form des Erlebens und der Wahrnehmung, die mit wertvollen Ressourcen verbunden sein kann, unter ungünstigen Bedingungen aber ebenso besondere Herausforderungen mit sich bringen kann.

 

Meine eigene Geschichte hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich mich als Klinische Psychologin seit vielen Jahren intensiv mit Hochsensibilität beschäftige und beschlossen habe, ihr auch in meiner beruflichen Tätigkeit einen besonderen Schwerpunkt zu geben.

Dabei verbindet sich für mich persönliche Erfahrung mit meiner fachlichen Perspektive. Ich weiß aus eigenem Erleben, wie entlastend es sein kann, die eigene Wahrnehmung besser zu verstehen. Gleichzeitig weiß ich, dass nicht jede Überforderung, Ängstlichkeit oder Reizempfindlichkeit mit Hochsensibilität erklärt werden kann. Diese Differenzierung ist mir in meiner Arbeit besonders wichtig.

 

Ich möchte Menschen deshalb nicht auf ihre Sensibilität reduzieren. Vielmehr geht es darum, gemeinsam zu verstehen, was hinter bestimmten Erfahrungen und Schwierigkeiten steht, welche individuellen Bedürfnisse bestehen und was dabei helfen kann, einen guten Umgang mit sich selbst und der eigenen Lebensgeschichte zu finden.

 

Heute empfinde ich meine Sensibilität als einen selbstverständlichen Teil von mir. Sie prägt sicherlich auch die Art, wie ich anderen Menschen begegne und wie ich meinen Beruf ausübe. Vielleicht liegt darin die wichtigste Erfahrung meiner eigenen Geschichte: 

 

Nicht weniger empfindsam werden zu müssen, sonern einen Weg zu finden, gut mit der eigenen Empfindsamkeit zu leben.

 

Wenn Sie sich in Teilen meiner Geschichte wiedererkennen und sich Unterstützung wünschen, freue ich mich, Sie persönlich in meiner Praxis kennenzulernen.

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© 2026 Mag. Caroline Makovec · Klinische Psychologin · Gesundheitspsychologin · Supervisorin · Coach · Autorin · Psychologische Praxis in 1030 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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