Manchmal geraten wir im Leben in Situationen, in denen bisherige Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen. Belastungen können sich über längere Zeit entwickeln oder durch konkrete Ereignisse entstehen. Sie können sich in Gedanken und Gefühlen ebenso zeigen wie im körperlichen Befinden, in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit sich selbst. 

 

Klinisch-psychologische Behandlung bietet die Möglichkeit, solche Belastungen gemeinsam einzuordnen, ihre Hintergründe besser zu verstehen und gezielt an Veränderungen zu arbeiten.

 

 

Mein fachlicher Schwerpunkt: Hochsensibilität

 

Ein besonderer Schwerpunkt meiner klinisch-psychologischen Arbeit liegt seit vielen Jahren auf der Hochsensibilität.

 

Eine intensive Wahrnehmungs- und Reizverarbeitung kann viele Bereiche des Lebens beeinflussen. Manche Menschen erleben eine raschere Überforderung durch äußere Reize, andere beschäftigen sich lange mit Erlebtem, reagieren intensiv auf zwischenmenschliche Spannungen oder haben Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse und Belastungsgrenzen rechtzeitig wahrzunehmen.

 

Hochsensibilität ist dabei nicht mit einer psychischen Erkrankung gleichzusetzen. Sie kann jedoch beeinflussen, wie Belastungen wahrgenommen und verarbeitet werden und welche Bedingungen ein Mensch benötigt, um sich wohlzufühlen und psychisch stabil zu bleiben.

 

In der Behandlung geht es deshalb nicht darum, weniger sensibel zu werden. Vielmehr geht es darum, die eigene Wahrnehmungs- und Erlebensweise differenziert einzuordnen, persönliche Belastungsmuster zu erkennen und einen Umgang damit zu entwickeln, der zur eigenen Persönlichkeit und Lebenssituation passt.

 

 

Wenn zur Hochsensibilität psychische Belastungen hinzukommen

 

Nicht jede intensive emotionale Reaktion, Erschöpfung, Reizempfindlichkeit oder Schwierigkeit im Alltag lässt sich durch Hochsensibilität erklären. Ähnliche Erfahrungen können auch im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen auftreten. Ebenso können Hochsensibilität und psychische Beschwerden gleichzeitig bestehen und sich gegenseitig beeinflussen.

 

Eine erhöhte Sensitivität gegenüber inneren und äußeren Reizen kann dazu beitragen, dass anhaltender Stress, belastende Lebensbedingungen oder schwierige Erfahrungen besonders intensiv wahrgenommen und verarbeitet werden. Ob daraus psychische Beschwerden entstehen, hängt jedoch von vielen Faktoren ab – unter anderem von der persönlichen Lebensgeschichte, den vorhandenen Ressourcen, Beziehungserfahrungen und den jeweiligen Lebensbedingungen.

Hochsensibilität allein macht nicht krank.

 

In der klinisch-psychologischen Behandlung begegne ich daher auch Menschen, bei denen neben ihrer Hochsensibilität weitere psychische Belastungen bestehen. Dazu können beispielsweise Ängste und Panik, depressive Symptome, stressbedingte Erschöpfung oder Folgen belastender und traumatischer Erfahrungen gehören.

 

Auch Schwierigkeiten mit dem Selbstwert, der Abgrenzung oder der Regulation intensiver Gefühle können eine Rolle spielen – insbesondere dann, wenn eigene Bedürfnisse und Belastungsgrenzen über längere Zeit wenig berücksichtigt wurden.

 

Dabei ist mir eine differenzierte Betrachtung besonders wichtig. Nicht jede psychische Belastung ist eine Folge von Hochsensibilität und nicht jede psychische Erkrankung steht mit ihr in Zusammenhang. Gemeinsam betrachten wir deshalb, welche Faktoren für Ihr persönliches Erleben eine Rolle spielen und welche davon für die Behandlung relevant sind.

 

 

Ziele und Gestaltung der Behandlung

 

Ausgehend von Ihrer persönlichen Situation entwickeln wir gemeinsam die Ziele der Behandlung. Diese können beispielsweise darin bestehen, psychische Beschwerden zu reduzieren, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln oder einen besseren Umgang mit intensiven Gefühlen, Stress und Überforderung zu finden.

 

Je nach Anliegen und Zielsetzung kommen unterschiedliche klinisch-psychologische Methoden und Interventionen zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem Psychoedukation, die Arbeit an belastenden Denk- und Verhaltensmustern, Emotions- und Stressregulation, Ressourcenaktivierung, die Bearbeitung belastender Erfahrungen sowie die Entwicklung neuer Bewältigungsstrategien.

 

Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem individuellen Anliegen, Ihren persönlichen Voraussetzungen und dem Verlauf der Behandlung.

 

 

Mögliche Behandlungsanlässe

 

Zu den psychischen Belastungen und Themen, bei denen ich Sie klinisch-psychologisch begleiten kann, gehören unter anderem:

 

  • Ängste und Panik
  • depressive Symptome und depressive Erkrankungen
  • Stress, Überforderung und Erschöpfung
  • belastende und traumatische Erfahrungen
  • Selbstwertprobleme und ausgeprägte Selbstkritik
  • Schwierigkeiten mit Abgrenzung und dem Wahrnehmen eigener Bedürfnisse
  • Schwierigkeiten im Umgang mit intensiven Gefühlen
  • persönliche Krisen und belastende Lebensphasen

 

Auch andere psychische Beschwerden können Anlass für eine klinisch-psychologische Behandlung sein. Ob eine Behandlung in meiner Praxis für Ihr Anliegen geeignet ist, können wir im Rahmen eines Erstgesprächs gemeinsam klären.

 

 

Erstgespräch und weitere Behandlung

 

Am Beginn steht ein persönliches Erstgespräch. Dabei nehmen wir uns Zeit für Ihr aktuelles Anliegen, Ihre Lebenssituation und die Frage, was Sie sich von einer Behandlung wünschen.

Das Erstgespräch bietet zugleich die Möglichkeit, einen ersten Eindruck voneinander zu gewinnen und zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit für Sie stimmig ist.

Dauer und Häufigkeit der weiteren Termine richten sich nach Ihrem Anliegen, Ihren Behandlungszielen und dem individuellen Verlauf.

Informationen zu Sitzungsdauer, Kosten und organisatorischen Rahmenbedingungen finden Sie unter Kosten & Rahmenbedingungen.

 

 

Kontakt

 

Wenn Sie sich klinisch-psychologische Unterstützung wünschen, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

 

 

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

 

 

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© 2026 Mag. Caroline Makovec · Klinische Psychologin · Gesundheitspsychologin · Supervisorin · Coach · Autorin · Psychologische Praxis in 1030 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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