Über mich

 

Menschen zu verstehen bedeutet für mich, den Blick über Diagnosen hinaus zu richten.

 

Jeder Mensch erlebt die Welt auf seine ganz eigene Weise. Unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unsere Lebensgeschichte prägen, wie wir denken, fühlen und handeln. Diese Individualität fasziniert mich seit vielen Jahren und steht im Mittelpunkt meiner Arbeit als Klinische Psychologin.

 

Mich interessiert nicht nur, welche Beschwerden oder Belastungen ein Mensch mitbringt, sondern auch, wie diese entstanden sind, welche Bedeutung sie in seinem Leben haben und welche Ressourcen bereits vorhanden sind.

 

Ich bin überzeugt, dass nachhaltige Veränderung dort beginnen kann, wo Menschen sich selbst besser verstehen. Dieses Verständnis kann Orientierung geben, die Selbstakzeptanz stärken und neue Möglichkeiten eröffnen, den eigenen Weg

bewusst zu gestalten.

 

 

Warum mir die Hochsensibilität besonders am Herzen liegt

 

Die Hochsensibilität begleitet mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich.

 

Schon als Kind habe ich meine Umwelt besonders intensiv wahrgenommen. Stimmungen zwischen Menschen, unausgesprochene Spannungen oder feine Veränderungen in meiner Umgebung habe ich oft früh bemerkt, ohne sie damals einordnen zu können. Gleichzeitig fiel es mir lange schwer zu verstehen, warum ich manche Situationen anders erlebte als viele Menschen in meinem Umfeld.

 

Wie viele hochsensible Menschen habe auch ich versucht, mich anzupassen, Erwartungen zu erfüllen und meine eigenen Bedürfnisse eher zurückzustellen. Erst im Laufe der Zeit wurde mir bewusst, dass gerade diese besondere Art der Wahrnehmung sowohl eine Herausforderung als auch eine wertvolle Ressource sein kann.

 

Im Studium der Psychologie und während meiner beruflichen Tätigkeit fand ich schließlich wissenschaftliche Erklärungsansätze für vieles, was ich zuvor vor allem aus eigener Erfahrung kannte. Dieses Wissen hat meinen Blick auf Hochsensibilität nachhaltig verändert.

 

Heute verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit meinem persönlichen Verständnis dafür, wie es sich anfühlen kann, die Welt besonders intensiv wahrzunehmen.

 

Mir ist wichtig, Hochsensibilität weder zu idealisieren noch zu problematisieren. Ich verstehe sie als eine individuelle Ausprägung der Wahrnehmung und Verarbeitung, die im Zusammenspiel mit Persönlichkeit, Lebensgeschichte und Lebensumständen sowohl Herausforderungen als auch Stärken mit sich bringen kann.

 

Diese Haltung prägt meine psychologische Arbeit ebenso wie meine Bücher und meine Wissensvermittlung.

 

Meine Arbeitsweise

 

In meiner klinisch-psychologischen Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer wertschätzenden, ressourcenorientierten und individuellen Begleitung. Dabei berücksichtige ich die persönliche Lebensgeschichte, aktuelle Belastungen und die jeweiligen Bedürfnisse jedes Menschen.

 

Mir ist wichtig, das eigene Erleben und die Zusammenhänge dahinter gemeinsam besser zu verstehen. Daraus können neue Perspektiven, mehr Selbstmitgefühl und alltagstaugliche Möglichkeiten im Umgang mit persönlichen Herausforderungen entstehen.

 

 

→ Mehr über meine Arbeitsweise erfahren

 

 

Autorin und Wissensvermittlerin

 

Neben meiner Tätigkeit in der Praxis widme ich mich der verständlichen Vermittlung psychologischen Wissens. Mit ist wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse differenziert und praxisnah aufzubereiten, damit psychologische Zusammenhänge besser verstanden und eingeordnet werden können.

 

Mit meinen Büchern möchte ich dazu beitragen, Hochsensensibilität besser verständlich zu machen, Missverständnisse abzubauen und Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigene Wahrnehmung oder die ihrer Angehörigen besser einordnen zu können.

 

Mein aktuelles Buch „Nicht zu empfindlich, nicht zu chaotisch.“ verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger praktischer Erfahrung und eröffnet eine funktionale Perspektive auf Hochsensibilität sowie deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ADHS, ADS und Autismus.

 

Derzeit arbeite ich an einem weiteren Fachbuch über Hochsensibilität in Paarbeziehungen unter Einbeziehung der emotionsfokussierten Paartherapie (EFT). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hochsensibilität das Erleben von Nähe, emotionaler Verbundenheit und Konflikten beeinflussen kann und wie ein besseres Verständnis unterschiedlicher Wahrnehmungs- und Reaktionsweisen zu einer gelingenden Partnerschaft beitragen kann.

 

Weitere Informationen zu meinen Veröffentlichungen finden Sie auf der Seite Bücher.

 

 

Mein fachlicher Weg

 

Eine fundierte Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildung und langjährige praktische Erfahrung bilden die Grundlage meiner Arbeit. Kontinuierliche Weiterbildung ist für mich selbstverständlich und ermöglicht es mir, meine fachlichen Kenntnisse laufend zu vertiefen.

 

Studium

  • Psychologie – Universität Wien

Ausbildungen

  • Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie – Österreichische Akademie für Psychologie (ÖAP)
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum – Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG)
  • Brainspotting – Ausbildung zur Brainspotting-Behandlerin, Brainspotting Austria

Fortbildungen

  • Logotherapie und Existenzanalyse – Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Wien (GLE)
  • Psychotraumatologie und Traumatherapie – ZAP Wien
  • Psychologische Sexualtherapie – Österreichische Akademie für Psychologie (ÖAP)
  • Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) – Basistraining, EFT Deutschland (Matthias Angelstorf)

 

Beruflicher Werdegang

 

Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit konnte ich Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Klinischen Psychologie sammeln. Die Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen, der psychosozialen Rehabilitation und der freien Praxis hat meinen fachlichen Blick auf psychische Gesundheit und individuelle Entwicklungsprozesse wesentlich geprägt.

 

Berufliche Stationen:

 

  • Geriatriezentrum am Wienerwald  – Geriatrie, Psychosoziale Rehabilitation und Pulmologie
  • Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe – Otto-Wagner-Spital und Pflegezentrum, 4. Psychiatrische Abteilung
  • Sanatorium Maimonides Zentrum
  • Evangelische Klinische Seelsorge, AKH Wien
  • pro mente Wien
  • Seit 2016 Klinische Psychologin und Gesunheitspsychologin in freier Praxis mit Schwerpunkt auf der Behandlung hochsensibler junger Erwachsener und Erwachsener sowie auf Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT)

 

Fachliches Engagement

 

Über meine Praxistätigkeit hinaus war und bin ich in verschiedenen Bereichen der psychologischen Wissensvermittlung, Lehre und fachlichen Beratung tätig:

 

  • Autorin psychologischer Fachbücher
  • Lehrgangsleitung des Fachmoduls Hochsensibilität am Schlossberginstitut
  • Vortrags- und Beratungstätigkeit, unter anderem für SAG7 und den Verein Lichtermeer
  • Fachbeiratsmitglied des Vereins Lichtermeer

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Mitgliedschaften

 

  • Berufsverband Österreichischer Psycholog:innen (BÖP) 
  • EFT Community Deutschland e. V.
  • Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE)

 

Persönlich

 

Ich empfinde es als großes Privileg, Menschen ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen.

 

Jede Begegnung ist einzigartig und bereichert auch mich immer wieder aufs Neue. Diese Arbeit verlangt fachliche Kernkompetenz, Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung – aber ebenso Achtsamkeit, Offenheit und die BEreitschaft, jedem Menschen unvoreingenommen zu begegnen.

 

Mein Anliegen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich verstanden fühlen, ihre eigene Geschichte besser einordnen zu können und neue Perspektiven für ihren weiteren Weg entwickeln.

 

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

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© 2026 Mag. Caroline Makovec · Klinische Psychologin · Autorin · Psychologische Praxis in 1030 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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