Die Psychotraumatologie beschäftigt sich mit den Reaktionen auf Erlebnisse, die außerhalb der üblichen menschlichen Erfahrungen liegen.

 

Trauma bedeutet die Konfrontation mit einem lebensbedrohenden Ereignis, das real stattgefunden hat, dem sich der Mensch schutz- und hilflos ausgeliefert fühlt und bei dem die gewohnten Abwehrmechanismen und Verarbeitungsstrategien erfolglos sind.

Die Reizüberflutung und Reizüberwältigung, d. h. alles, was durch dieses Ereignis auf den Menschen einstürmt, ist so groß, dass automatisch Angst entsteht, die nicht mehr beherrschbar ist. Als Folge treten kurz- bzw. langfristige psychische Störungen auf.

 

Es gibt 2 Typen von Traumen, die einerseits durch Naturereignisse, andererseits durch menschliche Aktionen ausgelöst werden können.

 

Menschlich verursachte Traumen sind meistens längerfristige, auch von Wiederholungen geprägte Traumen.

 

Ein traumatisches Ereignis kann zu einer akuten Belastungsreaktion führen bzw. eine posttraumatische Belastungsstörung hervorrufen.

 

Hauptmerkmale der Posttraumatischen Belastungsstörung

 

  • Verneinung und emotionale Taubheit
  • Intrusion (unkontrollierbare sich aufdrängende Gedanken an das Ereignis)
  • Wiedererleben des Traumas in allen Bewusstseinszuständen z. B. als Alptraum oder Tagtraum
  • chronische Übererregung
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© 2024 Mag. Caroline Makovec · Klinische Psychologin · Gesundheitspsychologin · Supervisorin · Coach · Psychologische Praxis in 1030 Wien · Mobil 0699 199 379 63 · praxis@psychologie-makovec.at

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